Förderrichtlinien

Wer kann gefördert werden?

Die Stiftung fördert Anträge von Kirchengemeinden, kirchlichen Organisationen oder von Initiativgruppen im Bereich des Bistums Hildesheim.

Anträge auf Einzelfallhilfe müssen von einer Kirchengemeinde oder von einer kirchlichen Einrichtung gestellt werden.

Grundsätzlich gilt für alle Antragsteller, dass sie sich der kirchlichen Idee des Engagements für eine "Kultur des Lebens" verpflichtet fühlen.

Was wird durch die Stiftung gefördert?

Die Fördermittel werden verwendet für:

  • die Unterstützung von Projekten und Initiativen
  • die Vernetzung von Initiativen beispielsweise durch Austausch in Form von Fachgesprächen, Workshops, Foren, Medienarbeit
  • Einzelfallunterstützung
  • Eigene Aktivitäten des Stiftungsbeirates

Als Kriterien für die Bewilligung von Fördermitteln gelten folgende Grundsätze:

Die Förderung muss bewusstseinsbildend für eine "Kultur des Lebens" (im Sinn des Stiftungszwecks) wirken. Dabei geht es um die Erprobung von Maßnahmen oder um die Weiterentwicklung von Bewährtem (Modellcharakter).

Die Förderung einer Maßnahme setzt voraus, dass andere Finanzierungsmittel nicht zur Verfügung stehen (Prüfung der Subsidiarität) oder dass sich durch eine andere Finanzierung eine unverhältnismäßige Verzögerung der Maßnahme ergibt (Abwägen der Verhältnismäßigkeit).

Die Förderung soll der Umsetzung einer Projektidee dienen (Herstellung von Handlungsfähigkeit), nicht ihrer infrastrukturellen Ausstattung.

Die Förderung dient der Initiierung einer Maßnahme, geschieht folglich immer nur als Teil-, Rest- oder Anschubfinanzierung und setzt einen Eigenanteil voraus, der auch in Form von Eigenarbeit erbracht werden kann.

Die Förderung wird in der Regel als Zuschuss vergeben. Möglich ist jedoch auch die Förderung als Darlehen zu vergeben.

Allgemeine Bestimmungen.

Der Stiftungsbeirat kann Ausnahmen von den Bestimmungen der Vergaberichtlinien gesondert genehmigen.

Die finanziellen Fördermöglichkeiten der Stiftung sind begrenzt. Die Vermittlung eines Förderantrags an andere Förderungsstellen (kommunale Stellen, andere Fonds oder Stiftungen) kann auf Wunsch erfolgen.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Wie wird ein Förderantrag gestellt?

Die Vergabe von Fördermitteln erfolgt auf formlosen, aber schriftlichen Antrag an die Bischöfliche Stiftung. Dieser muss die zu fördernde Maßnahme nachvollziehbar erläutern und eine Darlegung der Finanzierung (einschließlich der weiteren Fremdmittelanfragen und der Eigenleistungen) enthalten.

Über die Bewilligung eines Antrags entscheidet der Beirat. Er kann sich eines Vergabeausschusses bedienen.

Die Bewilligung der Maßnahme beinhaltet, dass der Stiftung Projektunterlagen zur Verfügung gestellt werden, die eine Kontrolle der Durchführung entsprechend der Bewilligung, eine nachvollziehbare Abrechnung und eine Bewertung des Projektes möglich machen.

Wie ist die Stiftung zu erreichen?

Die Bischöfliche Stiftung Gemeinsam für das Leben ist beim Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V. angesiedelt.

Moritzberger Weg 1, 31139 Hildesheim
Angelika Kleideiter, Geschäftsführerin der Stiftung
Telefon (05121) 938 201
Fax (05121) 938 119
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.gemeinsam-fuer-das-leben.de